2011 Stefan Wellanschitz Weisser Burgunder Muschelkalk AR

„Wenn man in Neckenmarkt am höchsten Abschnitt der Weingärten geradeaus über das Mittelburgenland blickt, kann man alle Weingärten der Familie Wellanschitz erkennen. In Unterpetersdorf das Alte Weingebirge, in Horitschon den Gfanger und an klaren Tagen sieht man bis nach Raiding, wo sich die Lage Raga befindet. Ganz im Osten liegt das flache, ungarische Steppenland und sogar der südlichste Zipfel des Neusiedler Sees ist zu entdecken. Es ist das Neckenmarkter Weingebirge mit seinen steilen Südhängen, das diesen Ausblick ermöglicht. In diesen Weingärten drängen sich die Wurzeln der Blaufränkischreben schon seit vielen Jahrzehnten durch Glimmerschiefer und Granitgneis mit sandigem Lehm. Ortsüblich spricht man von der Großlage Hochberg als einem Drei-Lagen-Komplex, wobei die Einzellage Hochberg zu unterscheiden ist. Der erste Hügel ist der Spiegelberg, der als steile, flächenmäßig kleine Lage den Fuß der Großlage bildet. Ihm folgt der Bodigraben, der als Mitte gesehen werden kann und an die Einzellage Hochberg grenzt. Diese bildet schließlich auf knapp 480 Metern das Dach dieses Dreier-Komplexes. Etwas östlicher, aber trotzdem nach Süden gerichtet thront der Sonnensteig, ein lang gezogener Hang, der mit einem kleinen Hochplateau endet. Zwischen der Großlage Hochberg und dem Sonnensteig liegt die nach Südwesten exponierte Lage Burgstall, eine etwas schattigere und kühlere Lage, jedoch mit demselben geologischen Ausgangsmaterial. Auf solchen Böden entstehen filigrane, elegante Weine, oft ungestüm im jungen Alter, aber mit enormem Reifepotenzial. Auf der westlichen Seite von Neckenmarkt sieht die Geologie komplett anders aus. Die Lagen Neuberg und Rüsselsgrund formen einen zarten Hang, an dessen Ausläufern die Lage Hussi als Hochplateau liegt. Der dort vorhandene Muschelkalk auf fast ausschließlich sandigen Lehmböden erinnert an den Norden des Burgenlands. Das Zusammenwirken eines kühlenden Fichtenwaldes mit den wärmespeichernden Kalksteinen erzeugt ein Lokalklima, das burgundisch anmutende Charaktere schafft. Mit ihrem umfangreichen Blaufränkisch-Sortiment, das bei Familie Wellanschitz eine zentrale Rolle spielt, zeigen sie die Unterschiede der einzelnen Lagen des Mittelburgenlands auf und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Blaufränkisch-Tradition in ihrer Region.“   FALSTAFF
www.wellanschitz.at
„Tiefgründig, dicht und doch leichtfüssig. Burgundisch und doch ganz eigenartig. WoW, der erste eigene Wein von Stefan D. Wellanschitz! Flasche 452/637. Ein Wein – NOCH nicht im Rampenlicht! “    Julia Klüber
Die Entdeckung des Wochenendes. Geiler Stoff! Großes Kino!! Großer Wein!!!
Coche-Dury aus Österreich……….einziger Fehler: es gibt (gab) nur 637 Flaschen.
93/100
Wellan
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Dieser Beitrag wurde am 14. Juli 2013 um 11:21 veröffentlicht und ist unter Allgemein abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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